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Kompost

Kompost

Die Herstellung von eigenem Kompost ist aus vielen Gründen für den Gärtner von Bedeutung.

  • Verwertung von Küchen- und Gartenabfällen und damit Verminderung des Müllbergs

  • Einsparung der "bio" Tonne.

  • Förderung des Bodenleben und verbessert die Bodenstruktur durch zugeführten Kompost

  • Schließen des ökologischen Kreislaufes aus der Natur - in die Natur



  • Kompost Herstellung - Was ist bei der Herstellung von Kompost zu beachten ?



    1. Für das Erreichen einer optimalen Qualität bei der Kompostherstellung haben die Ausgangsmaterialien und der Feuchtigkeitsgrad eine entscheidende Bedeutung.
    Für die Verrottung sind Sauerstoff und Feuchtigkeit nötig. Ein Zuviel an Nässe führt zu Sauerstoffmangel und zu "stinkender" Fäulnis

    2. Die optimale Zusammensetzung der Ausgangsmaterialien ist sehr wichtig für die Kompost Qualität.

    3. Besondere Bedeutung hat dabei das Gleichgewicht zwischen stickstoffreichen und kohlenstoffreichem Kompost Materialien . Das Ausgangsmaterial solle im Verhältnis 25 Teile Kohlenstoff (C) und ein Teil Stickstoff (N) eingebracht werden.


    Etwas Theorie zum Kompost



    C/N-Verhältnis ist das Massenverhältnis von Kohlenstoff (C) und Stickstoff (N) im Boden.

    Beide Elemente liegen, organisch gebunden, im Humus vor und werden von Mikroorganismen mineralisiert. N wird dadurch pflanzenverfügbar.
    Böden mit einem engen C/N-Verhältnis (hoher N-Gehalt) sind nährstoffreich und fruchtbar.
    Ein weites C/N-Verhältnis zeugt von geringer biologischer Aktivität und einer Vegetation in stickstoffarmen Böden. Stickstoffüberschuss im ausgebrachten Kompost.
    Liegt das Verhältnis der in den Kompost eingebrachten Materialien, so dass ein Stickstoffüberschuss vorhanden ist, ist der Stickstoff für die Pflanzen leicht verfügbar, und führt zu übermäßigem Längenwachstum, weichen Trieben und Vergeilung der Pflanzentriebe.
    Die Blätter werden weich und färben sich um in Richtung blaugrün. Zuviel Stickstoff in der Erde macht die Zellen weich und anfällig für Frost, Schädlingsbefall sowie Bakterien- und Pilzkrankheiten. Im Pflanzengewebe werden besonders Grauschimmel, Mehltau und Stängelfäule gefördert Die Lagerfähigkeit der Ernte wird verringert.
    Stickstoffmangel im ausgebrachten Kompost

    führt zu hellgrünen, gelblichen Blättern , kleinen Früchten, kurzen Trieben und vielen nicht tragenden Blüten.

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    Kohlenstoffüberschuss im ausgebrachten Kompost

    Kohlenstoffreiches Material, wie Sägemehl, Stroh, Papier und Pappe und auch Laub sind aufgrund ihrer Struktur und des geringen Stickstoffgehalts schwer zu verrotten.
    Sie haben ein sogenanntes weites C/N Verhältnis. Diese Komposthaufen entwickeln sehr hohe Wärme, durch Abbau von Kohlenstoff .
    Die extreme Hitze verbrennt Nährstoffe, wertvolle Substanzen gehen verloren.

    3. Suchen sie sich ein geeigneten Standort für ihren Kompost-beachten Sie dabei das der Komposthaufen mindestens 1-2 Jahre dort verbleiben muss.

    4. Legen sie den Boden nicht mit Platten oder Folie aus um Fäulnis zu verhindern und den Bodenbakterien und Bodenlebewesen den Zugang zum Kompost zu erleichtern.

    5. Bauen sie sich ein Umrahmung aus Holz in den Sie die organischen Abfälle geben

    6. Idealerweise impft man seinen neuen Kompost mit etwa 5 % fertigem Kompost, da in diesem schon wichtige Bodenbakterien enthalten sind.

    7. Dem Kompost pro Kubikmeter ca.10 kg Urgesteinsmehl beimischen und 5 kg Algenkalk. Gesteinsmehl verhindert die Geruchsbildung und reichert den Kompost mit Mineralien an. Kalk bindet bei der Umsetzung organische Säuren.

    8. Zerkleinern sie die organischen Abfälle, die auf den Kompost gebracht werden sollen zum Beispiel vorher mit dem Rasenmäher um diese für die Mikroorganismen und anderen Bodenlebewesen, leichter verwertbar zu machen

    Wie fülle ich einen Komposthaufen ?

    Normalerweise gibt man auf einen Komposthaufen immer die Abfälle, die gerade anfallen.

    Für eine schnellere Umsetzung des Kompost beachten sie aber folgendes:
    Sie bedecken den Boden mit zerkleinerten Stöcken , gehäckseltem StrauchmateriaL oder Holzresten bzw. anderem groben Material, damit im Untergrund eine gute Durchlüftung gewährleistet ist.
    Danach kann das kompostierbare Material eingebracht werden.Schaffen Sie ein ausgeglichenes Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis.
    Das lässt sich ganz einfach erreichen, indem man sowohl kohlenstoffhaltiges Material, wie Laub und Strauchschnitt, als auch stickstoffhaltiges Material wie,
    Rasenschnitt und Brennnesseln, in einem einigermaßen ausgeglichenem Verhältnis in den Kompost gibt. Auch Küchenabfälle haben in der Regel ein ideales Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis.

    Der Kompost sollte immer gut durchlüftet sein. Es ist wichtig die eingebrachten Materialien gut zu mischen
    Die Feuchtigkeit muss im Komposthaufen ebenfalls stimmen. Sehr feuchtes Material muss mit trockenem gemischt werden. Im Sommer, wenn es länger trocken ist, ist der Kompost feucht zu halten.
    Kompost umsetzen

    Damit man möglichst schnell brauchbare Komposterde bekommt, muss der Kompost in regelmäßigen Abständen umgesetzt werden. Das kann man ab Februar bis in den Frühling hinein in Angriff nehmen. Der Kompost wird beim Umsetzen optimal mit Sauerstoff versorgt und damit die Verrottung angeregt. Sieben sie den Kompost durch ein Kompost Sieb. Alles was im Sieb hängen bleibt, kommt wieder zurück auf den Kompost. Der Kompost sollte optimal etwa alle zwei Monate umgesetzt werden.
    Reifegrade des Kompost

    Frischekompost

    Nach drei bis vier Monaten ist ein Frischkompost fertig. Der Kompost hat angefangen zu verrotten und hat noch viele gröbere Teile Kompost, der sich in einem frühen Verrottungsstadium befindet, noch nicht fertig gereift ist, wird als Frischkompost bezeichnet. Die Ausgangsrohstoffe sind zum Teil noch erkennbar. Der Kompost enthält schon verschiedene Humusbestandteile, die leicht abbaubar sind und hat deshalb schon Düngewirkung. Er kann daher für Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf wie z.B. Kartoffeln, Tomaten und Gurken angewendet werden.

    Reifekompost

    Reifekompost ist, wie der Name schon sagt, ausgereifter und gebrauchsfertiger Kompost. Der Geruch ist der Walderde ähnlich und die Farbe dunkelbraun bis schwarz. Reifkompost ist ein langsam wirkender Dünger, ein idealer Bodenverbesserer und ein wichtiger Ausgangsstoff für Aussaat-, Anzucht-, Topf- und Balkonerde.

    Komposterde

    Mit der Zeit geht der Reifkompost in Komposterde über. Humusbestandteile, die während der Kompostierung neu entstanden sind, werden vermehrt wieder abgebaut (mineralisiert). Der organische Anteil wird geringer. Bei längerer Lagerung verliert der Kompost jedoch immer mehr seine spezifischen Eigenschaften, besonders die Düngewirkung lässt nach. Komposterde dient vor allem zur Bodenverbesserung und ist ein idealer Ausgangsstoff für Aussaat-, Anzucht-, Topf- und Balkonerde.
    EM Kompost

    Ein normaler Kompost sollte aller zwei Monate umgesetzt werden und benötigt ca. 12 Monate zur Reifung. Bei der Herstellung des anaeroben EM Kompost verringert sich der Arbeitsaufwand erheblich - Es ist kein Umsetzen erforderlich der Kompost ist nach ca. 12 Wochen gebrauchsfertig

    Vorteile eines EM Kompost

  • Es entstehen keine Gerüche.
  • Die Nährstoffe verbrennen nicht
  • Es entstehen verstärkt Vitamine


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    EM Kompost als Stapelkompost anlegen

    Schicht für Schicht Kompostmaterial aufschichten und mit EM-aktiv besprühen, die Schichten immer festtreten. Das Material sollte feucht aber nicht nass sein. Zusätzlich können Sie eine Esslöffel voll EM Keramikpulver zwischen die Schichten streuen. das Kompostmaterial mit einer Folie abdecken und den Rand mit Steinen beschweren, damit kein Sauerstoff an den Kompost kommt.

    EM Kompost im Kompostbehälter

    Um EM-Kompost herzustellen, legen sie Ihren Kompostbehälter mit einer stabilen Folie aus. Schicht für Schicht Kompostmaterial aufschichten und mit EM aktiv 1:10 verdünnt begießen. Das Material sollte feucht aber nicht nass sein. Zusätzlich können Sie eine Esslöffel voll EM Keramikpulver darüber streuen. Dies wiederholen Sie Schicht für Schicht. Zuletzt decken Sie alles mit einer dunklen Folie ab, und verschließen der Kompost möglichst luftdicht . Im Gegensatz zur normalen Kompostierung, bei der möglichst viel Sauerstoff benötigt wird, läuft diese Kompostierung fast anaerob, d.h. ohne Sauerstoff ab. Nach ca. 12 Wochen ist der Kompost ohne Umsetzen fertig.

    Herkömmlicher Kompost mit EM veredelt

    Sie verfahren wie bei der Herstellung von "normalem" Kompost und geben nach Ermessen EM aktiv 1:10 verdünnt dazu.

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