Bokashi

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Bokashi Kompost - die Revolution des organischen Abfalls !

Sie möchten ihre Küchen- oder Gartenabfälle sinnvoll verwerten und nicht einfach wegwerfen ?
Dann verwandeln Sie ihre organischen Abfälle doch mit Hilfe von Effektiven Mikroorganismen in einen wertvollen Bokashi Kompost !

Der Begriff Bokashi kommt aus dem Japanischen. Bokashi bedeutet übersetzt "fermentiertes Allerlei". Dabei meint der Japaner als Meister der Fermentationskunst mit Bokashi im Allgemeinen fermentierte organische "Abfälle" ! Diese werden mit Hilfe von Effektiven Mikroorganismen aufgewertet.

Dies ist vergleichbar mit der Sauerkrautherstellung. Der Kohl wird mit Milchsäurebakterien längere Zeit unter Luftabschluß (also anaerob) fermentiert.

Dabei entstehen viele wichtige Vitamine & Enzyme. An deren Entstehung sind die Mikroorganismen beteiligt. Ebenso, wie bei dem Sauerkraut, werden Ihre organischen Abfälle aufgewertet und so zu einem wertvollen Bokashi Kompost.

Durchschnittlich werden jährlich 82 kg Lebensmittel pro Person weggeworfen, dabei sind Reste wie Gemüseabschnitte noch gar nicht eingerechnet. Hier bietet es sich an, diese zu nutzen und in den Kreislauf rückzuführen.

Für die Bokashi Herstellung eignet sich fast alles organische Material, das in Haushalt und Garten anfällt. Hier möchten wir Ihnen die meistgenutzten Bokashi Sorten vorstellen.

Küchen Bokashi


zur Herstellung von Küchen-Bokashi empfiehlt sich die Verwendung von Bokashi Eimern. Diese speziellen Komposteimer sind luftdicht abgeschlossen und mit einem Sieb im Inneren versehen. So kann Flüssigkeit aus dem Bokashi austreten und sich unter dem organischen Material sammeln. Dieser aus dem Bokashi austretende Saft, kann über einen, sich am Eimer befindlichen Hahn, abgelassen werden und ist mit Wasser verdünnt ein potenter Flüssigdünger. Dies ist ein weiterer Beitrag zur Stärkung & Gesunderhaltung Ihrer Pflanzen.

Wir empfehlen das Doppelset Bokashi Eimer. Wenn der Eimer gefüllt ist, sollte der Inhalt weitere 2-3 Wochen fermentieren, bevor Sie den Bokashi zum Düngen Ihrer Pflanzen nehmen, bzw. diesen in Ihrem Kompost vererden lassen.


Herstellung von Küchen Bokashi mit dem Bokashi Eimer


1. Sammeln Sie Ihre organischen Abfälle am besten in einer Schüssel (ca. 2-3 Tage ).

2. Öffnen Sie Ihren Kompost Eimer und geben das Material in den Eimer. Der Bokashi Eimer sollte nicht ständig geöffnet werden, um nicht zu viel Luft an ihren zukünftigen Düger zu lassen.

3. Befüllen Sie den Bokashi Eimer mit dem organischen Material und sprühen Sie die Lagen mit der unverdünnten Mikrobenlösung ein (Effektive Mikroorganismen aktiv).

4. Zusätzlich können Sie in den Kompost Eimer beim Befüllen etwas Bokashi Ferment streuen. (Bokashi Ferment ist bereits fermentiertes Material z.B. aus Weizenkleie - Roggen usw. ) Das Bokashi Ferment verbessert den Fermentationsprozess zusätzlich, da es mit Mikroben "geimpft" ist.

Bokashi Eimer verwendung

5. Wenn Sie mit dem Befüllen des Bokashi Eimers fertig sind, wird die Masse ordentlich verdichtet (z.B. mit der Glättkelle, die dem Starterset Bokashi beiliegt)

6. Nun wird das Material im Bokashi Eimer beschwert. Dies ist z.B. mit einer mit Tüte, die mit Sand gefüllt wird, oder ähnlichem. Dadurch wird der zukünftige Bokashi verdichtet und der Flüssigkeitsanteil im Bokashi reduziert.

7. Lassen Sie alle 2-3 Tage die im Bokashi Eimer anfallende Flüssigkeit ab. Diese kann mit Wasser verdünnt direkt an Ihre Pflanzen gegeben werden.


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Die Verwertung Ihres Küchen - Bokashi als Dünger

Wenn Ihr Bokashi Eimer nun vollständig gefüllt ist, sollten Sie diesen ordentlich verschließen. Jetzt benötigt der Inhalt ca. 2-3 Wochen für den Fermentationsprozess. Für die weitere Verarbeitung Ihrer organischen Abfälle empfiehlt sich nun ein zweiter Bokashi Eimer ! Wenn die Fermentation abgeschlossen ist, kann der Bokashi aus dem Eimer entnommen werden und als organischen Dünger in der Nähe Ihrer Pflanzen vergraben werden.

Achtung frischer Bokashi hat einen niedrigen PH Wert und ist damit sauer ! Achten Sie darauf den Bokashi nicht zu tief einzugraben, um die feinen Wurzeln der Pflanzen zu schonen.

Bewährt hat sich den Bokashi Dünger in kleine Löcher, die Kreisförmig um die Pflanze herum angelegt werden einzugraben. Der Durchmesser des Kreises ist dabei von dem zu erwartenden Wurzeldurchmesser der Pflanze abhängig. Bleiben Sie dabei ruhig 30-40cm vom Wurzelballen entfernt.


Frischer Bokashi für neu gesetzte Pflanzen


Soll der Bokashi direkt nach seiner Fertigstellung als Dünger für neu gesetzte Pflanzen dienen (dies funktoniert beim Setzen im Garten, wie auch beim Topfen der Pflanzen ), so ist darauf zu achten, dass eine 5 bis 10 cm dicke Erdschicht den Wurzelballen von dem Bokashi trennen. Bis die feinen Wurzeln der Pflanze das Bokashi Reservoir erreicht haben, hat sich der PH Wert des Bokashi soweit gesetzt, dass dieser für die Pflanze eine optimale Nährstoffquelle ist.



Die Verwertung Ihres Küchen Bokashi im Kompost !


Sollte der Bedarf an Bokashi zum Düngen Ihrer Pflanzen nicht so groß sein, das Sie das Material vollständig aufbrauchen, so können Sie den Bokashi in Ihrem Komposthaufen vererden lassen. Dazu sollte der Bokashi im Kompost min. mit einer 15 bis 20 cm dicken Erdschicht bedeckt werden. Hier unterstützt der Bokashi den Humusaufbau.


Die Verwendung von Küchen Bokashi für den Balkongärtner !

Wird nicht der komplette Bokashi für die Düngung von Balkon oder Zimmerpflanzen benötigt, kann das Material in einer Wanne oder Kübel (z.B. Maurerkübel / Wanne ) mit Erde bedeckt gelagert werden. Die Erdschicht sollte im Idealfall ca. 15-20 cm betragen. Achten Sie darauf, dass Ihr so angelegter Balkon Kompost keinem direktem Regen ausgesetzt ist, da dieses aus dieser Vorrichtung nicht entweichen kann.

Rasen Bokashi

Zwei Möglichkeiten zur Herstellung von Rasen Bokashi !

1.Der Rasen wird vor dem Mähen mit verdünntem EM aktiv besprüht. Dabei hat sich eine Verdünnung von einem Liter EM aktiv mit 500 bis 1000 L Wasser bewährt. Die Arbeit kann durch das Aquamix Sprühgerät erleichtert werden. Nun wird das Gras gemäht und in einen Sack gefüllt. Dieser Kunstoffsack wird zur Bokashi Herstellung vorher so präpariert, das eine Ecke abgeschnitten und mit einem Kabelbinder wieder verschlossen wird. Daraus kann künftig der Sickersaft abgelassen werden. Es ist bei der Rasen Bokashi Herstellung darauf zu achten, dass der Rasen im Material verdichtet wird, um den Luftanteil zu verringern.

2.Der Rasen wird gemäht und zur Bokashi Herstellung in einen Sack gefüllt. Beim Befüllen wird die unverdünnte EM aktiv Lösung zwischen den Lagen versprüht. Auch bei dieser Variante der Rasen Bokashi Herstellung sollte das Material gründlich verdichtet werden, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Der Sichersaft wird auch hier aus dem vorher präparierten Sack regelmäßig abgelassen. Tipp:

Der Fermentationsprozess kann durch die Zugabe von ca. 2-3 Teelöffeln Keramik- Pulver unterstützt werden.

Nach ca. 2-3 Wochen ist der Rasen Bokashi fertig. Der Bokashi hat meist einen pH-Wert von unter 4. Wir empfehlen dem Bokashi etwas Urgesteinsmehl zufügen. Der fertige Bokashi hat einen sehr hohen Stickstoffgehalt. Dies ist für ihre Pflanzen eine wahre Energiebombe, was bedeuten kann, dass mit dem Bokashi gedüngte Pflanzen sehr stark ins ?Kraut schießen? . Dieses wird durch die Zugabe von Urgesteinsmehl relativiert.


Traditioneller asiatischer Bokashi


In den asiatischen Ländern werden im Regelfall 1/3 Reiskleie, 1/3 Reisspelz und 1/3 Hühnermist mit ca. 30 Litern aktivierten Effektiven Mikroorganismen je 100 kg Gemisch angesetzt. Das gut vermischte Material wird fest zusammengepresst und unter Luftabschluss fermentiert. Das Endprodukt wird als Dünger verwendet.


Gärtner - Bauern Bokashi


Bauern können Bokashi auch aus Mist und frischen Pflanzenabfällen herstellen. Dazu wird das organische Material mit Seemuschelkalk und Urgesteinsmehl (1 kg je qm) gemischt. Die Bokashi Herstellung ist durch die anaeroben Fermentation im Plastiksack oder Silagebehälter möglich.Weiterhin kann aber auch semi aerob gearbeitet werden. Dabei wird das Gemisch wie früher in der Landwirtschaft der übliche Stapelmist feucht aufgesetzt, verdichtet und mit einem Vlies abgedeckt.